AK-Europameisterschaft in Vichy, Frankreich

Mit der bislang zahlenmäßig größten Beteiligung von Tri-Team-Starterinnen und Startern fanden am vorletzten Septemberwochenende die AK-Europameisterschaften über die Sprint- und die Olympische Distanz in Vichy/Zentralfrankreich statt. Während sich die beiden Herren (Volker Eschle, Michael Bock) auf den Sprint-Wettkampf am Samstag konzentrierten, optimierten die drei Damen (Meike Jaeger, Maike Syassen, Theresa Lowinus) das Aufwand-Sport-Verhältnis und waren zusätzlich zur Sprintdistanz auch bei der am nächsten Tag stattfindenden Olympischen Distanz gemeldet.

Wettertechnisch entpuppte sich der erste Wettkampftag als der bessere, was bedeutete, dass zumindest kein Regen das Radfahren ohne Windschattenverbot noch gefährlicher machte. Die frühen Startgruppen, die z.T. schon um 7:45 Uhr ihren Wettkampf beginnen mussten, konnten sich bei ca. 11° C Lufttemperatur zum Glück im Neo warmhalten, bis die Rennen im aufgestauten Fluss der Allier vor der Kulisse von Vichy gestartet wurden.

Letztlich lieferten in erster Linie die Damenrennen die bemerkenswerteren Renngeschichten: Theresa schaffte gleich im Jahr eins der neuen Altersklasse mit 24 Sekunden Vorsprung den ersten AK-Sieg. Im letzten Jahr der gleichen AK konnte Maike ihren Radvorsprung leider nicht ganz verteidigen und wurde mit nur 10 Sekunden Rückstand vierte. Meike nutze aufgrund einer nicht funktionierenden Schaltung den ersten Wettkampf zum Krafttraining und wurde letztendlich 10. ihrer AK. Bei den Herren verabschiedete sich Michael im letzten Jahr seiner AK mit Rang 7, Volker belegte Platz 29.

Am Sonntag wurde der Doppelstart der Damen vom Wetter nicht belohnt und der gesamte Wettkampf fand im Regen statt. Das Radfahren wurde nun nicht mehr auf einem 7 km-Stadtrundkurs ausgetragen, sondern auf eine wellige 40 km-Schleife verlegt, zusätzlich galt das Windschatten-Fahrverbot. Aber auch mit einem somit vollkommen anderen Wettkampftyp kamen unsere Tri-Team-Damen sehr gut zurecht und konnten ihre Ergebnisse vom Vortag fast kopieren. Ohne Abstriche schaffte dies Theresa, sie siegte auch auf der Olympischen Distanz und feierte somit einen Doppelsieg! Maike platzierte sich mit Platz 5 wiederum im Vorderfeld der AK und Meike erreichte beim 2. Start den 12. Platz.

Nach den Erfahrungen aller derjenigen, die schon sehr viele ähnliche internationale AK-Wettkämpfe bestritten haben, muss noch angemerkt werden, dass trotz eines insgesamt zufriedenstellenden Gesamteindrucks diverse organisatorische Mängel auffällig waren. Diese wurden mit Hoffnung auf Besserung für zukünftige Veranstaltungen über verschiedene Kanäle (Kampfrichter/DTU-Verantwortliche, etc.) auch deutlich angesprochen.

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